Hallenlandesmeisterschaft

14. 11. 2017

Sieben Turniere bis zur Ermittlung des Hallenlandesmeisters der Frauen

Auch der Frauen- und Mädchenausschuss des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) hat die Planungen für die Hallenlandesmeisterschaft abgeschlossen und die Vereine über den Ablauf informiert.

Schauen wir heute zunächst auf den Frauenbereich. Hier finden am 20.01.18 drei Vorrunden in Bad Salzungen, Schlotheim und Bad Berka statt. Diesen Turnieren schließt sich die Zwischenrunde mit drei Turnieren an. Gespielt wird am 28.01.18 in Bad Salzungen, Schlotheim und Saalfeld.

Die Sporthalle „Grüne Mitte“ Saalfeld ist auch der Ort für die Austragung der Hallenendrunde. Die wird am 18.02.18 mit acht Mannschaften gespielt, wobei der Gastgeber, der 1. FFC Saalfeld, und der Vorjahreshallenmeister, der Weimarer FFC, für das Finale gesetzt sind.

Der Ausschuss hat auch eine Endrunde der Frauen Ü35 vorgesehen. Dafür können sich bis zum 31.01.18 interessierte Mannschaften bei Jeannine Rothe, Mitglied im Frauen- und Mädchenausschuss, melden. Die Endrunde der Ü35 Frauen findet am 25.02.18 in Bad Berka statt.

Wie im Nachwuchs und bei den Männern – darauf gehen wir später noch ein – wird im TFV-Hallenfußball der Frauen nach den Futsalregeln der FIFA gespielt.

Über die Hallenlandesmeisterschaften der B – bis F-Juniorinnen informieren wir am Mittwoch.

Hartmut Gerlach

Kein Boden gut gemacht

In einer gutklassigen Verbandsligabegegnung trafen im Werraenergie Stadion der FSV Silvester Bad Salzungen und ESV Lok Meiningen im ersten Rückrundenspiel aufeinander. Ohne Umschweife ging es auf beiden Seiten ohne Abtastphase zur Sache um die Dominanz herzustellen. Dabei war Silvester darauf aus, die Niederlage aus dem Hinspiel zu tilgen und dem zahlreichem Anhang bei ständigem Regenwetter ein ansehnliches Spiel zu bieten. Ein Durchspiel auf Nicole Huck in der 2.Minute verpasste sie nur knapp, genauso die präzise Flanke von Betti Specht von der rechten Außenlinie auf Denise Baumhämmel, die kurz vor dem Ballkontakt wegrutscht. Meiningen gab die Antwort in der 6.Minute mit einem Steilpass durch die Schnittstelle der Abwehr, konnte aber geklärt werden. Anna Mittelsdorf wurde in der 10. in Szene gesetzt, ihr angesetzter Lupfer senkte sich zum Glück übers Silvester Tor. Dieses Duell, Babett Heiß im Silvester Kasten gegen Mittelsdorf sollte das entscheidende im gesamten Spiel werden. Nach einer Ecke von Laura Reglin verpasst Mittelsdorf von der Strafraumgrenze. Im Gegenzug kann Huck aus zwanzig Metern Anne Hilpert im Meininger Gehäuse nicht bezwingen. Einen neuerlichen Angriff des ESV Lok mit dem Abschluss von Reglin entschärft Heiß. Eine schöne Kombination aus dem Mittelfeld heraus von Huck und Miriam Göbel eingeleitet bringt Specht in Schussposition, doch aus 18 Metern zischt der Ball über die Querlatte. In der Folge gewinnt Heiß zuerst gegen Oehler und kurz danach gegen Mittelsdorf im 1 gegen 1, einfach Klasse. Als sich alles schon auf den Pausentee mit einem Remis einstellten, war die Bewachung von Mittelsdorf einen Tick zu weit weg und sie konnte von der rechten Strafraumgrenze unhaltbar ins linke untere Eck zum 0:1 in der 41.Minute einschießen. Die Chance zum Ausgleich hatte Silvester aber noch in der 44.Minute, als an einer straffe Eingabe von links gleich drei Spielerinnen vorbei rutschten. Nach dem Seitenwechsel spielte Silvester mit mehr Risiko und Druck auf den Ausgleich, was blieb auch anderes übrig wenn man aus dem Keller heraus will. Zunächst wurde zwischen der 48. und 60.Minute ein Schuss von Huck zur Ecke geklärt, dann scheitert Baumhämmel nach einer Ecke von Lisa Werneburg, wieder Huck nach Pass von Baumhämmel vorbei und Susanne Kirchner verzieht nach einer Ecke. Eine brenzlige Situation in der 62.Spielminute bei einem Freistoß von der Strafraumgrenze für Meiningen, aber Heiß fischt den Ball von Mittelsdorf getreten, aus dem Winkel. Eine Minute später war Heiß wieder auf dem Posten. Den Schuss von Michelle Bohlig holt sie aus der linken unteren Ecke.
Endlich in der 65.Minute der ersehnte und verdiente Ausgleich. Ein Angriff über die linke Seite vorgetragen von Kassandra Rismondo und Vanessa Pabst bringt Huck in Position und aus der Drehung schießt sie den Ball zum 1:1 in die linke Ecke. Kurz darauf hat sie die Führung auf dem Fuß bei einem Schlenzer von der Strafraumlinie. Doch das ist leider das große Problem bei Silvester, das man die sich nur wenigen Chancen nicht verwandeln kann. Wieder taucht Mittelsdorf in der 72.Minute allein vor Heiß auf und scheitert erneut, auch beim Nachschuss von Bohlig ist sie zur Stelle. Nach einer angeschossenen Hand von Pabst gibt es Freistoß für Lok aus 18 Metern, doch Reglin setzt den Ball über den Kasten. Ein Punkt wäre so wichtig gewesen und man war so nahe dran, aber in der 87.Spielminute wurde der Ball nicht konsequent verteidigt und wer sonst als Mittelsdorf spitzelte das Leder aus zwei Metern zwischen Abwehr und Pfosten über die Linie zum 1:2 Endstand. Ein Spiel auf Augenhöhe von beiden Teams, mit einem letztendlich nicht unverdienten Sieg der Spielerinnen aus der Theaterstadt. Das unbedingte Wollen und der kämpferische Einsatz bei Silvester sollte als positiver Aspekt in die noch zwei ausstehenden Spiele vor der Winterpause gegen Saalfeld und den Nachholer gegen Weimar mitgenommen werden.

Silvester: Heiß, Storch, Huck, Pabst, Baumhämmel, Kirchner, Specht, Hugk, Göbel, Schmidt (Rismondo 59.), Werneburg (Spieß 73.)

Meiningen: A.Hilpert, Li.Reglin, Oehler (Döll 56.), Kilian (Kaltschmidt 81.), B.Hilpert, Häußler, Mittelsdorf, Döller, La.Reglin, Weiprecht, Bohlig

Tore: 0:1 Mittelsdorf (41.), 1:1 Huck (65.), 1:2 Mittelsdorf (87.)

Schiedsrichter: Pierre Leitschuh aus Barchfeld

Zuschauer: 50

Keine Chance gegen den Primus

Bei teilweise strömendem Regen mussten der FSV Silvester Bad Salzungen gegen FFV Erfurt das letzte Spiel der Hinrunde in der Frauen Verbandsliga im Werraenergie Stadion bestreiten, wobei sich die Erfurterinnen den Herbstmeistertitel mit dem 6:1 Sieg sicherten. Mit Tempo gingen die Erfurter von Anbeginn in die Partie und scheiterten bereits in der 2.Minute durch Stefanie Nehlert an Babett Heiß. Kurz danach verzog auch Jessica Gross am rechten Pfosten vorbei. Auch die nächsten Angriffe durch Paula Meyer, Katja Groll und Nehlert wurden zu harmlos zu Ende gespielt oder man scheiterte an der Silvester Torfrau Babett Heiß, die an diesem Tag wieder einmal glänzend aufgelegt war und die Erfurter offensive im Alleingang zur Verzweiflung brachte. Dann wurde Silvester die erste Chance auf dem Tablett serviert, denn nach einem zu kurz gespielten Rückpass von Anne Engelhardt und einem Missverständnis in der inneren Abwehr, bedankte sich Nicole Huck in der 24.Spielminute und schoss zur 1:0 Führung ein. Doch dieser Rückstand war wie ein Weckruf für den Gegner, der zunächst durch Claudia Ziegenhorn verzog, doch danach erzielte Nehlert nach Flanke von Caroline Jacobi in der 30. den 1:1 Ausgleich. Nach diesem Treffer wurde weiter gepowert, doch weitere drei Hochkaräter der Erfurter wurden von Heiß oder auf der Linie geklärt. In der 34.Spielminute traf dann Jasmin Eckstein nach einer Ecke von Meyer zur 1:2 Pausenführung. Nach den Seitenwechsel dauerte es bis zur 54.Minute, in der Nehlert einen Abpraller unhaltbar unter die Querlatte wuchtete. Danach erreichte das Duell Heiß gegen Groll seinen Höhepunkt, denn innerhalb von zwei Minuten standen sich beide Spielerinnen im 1:1 gegenüber und beide Male hatte Heiß das bessere Ende für sich. Nach zahlreichen Chancen und Eckbällen dauerte es bis zur 70. ehe Diana Behnsen das 1:4 erzielte. Nehlert von Ziegenhorn genau freigespielt, traf in der 72. zum 1:5 und den Schlusspunkt zum 1:6 setzte in der 77. wieder Behnsen. Kurz vor Schluss hatte Silvester noch die Möglichkeit durch Miriam Göbel zu verkürzen, doch ihr Schuss wurde von Marie Jorke aus dem Winkel geholt. Eine Vielzahl ausgelassener Chancen auf Erfurter Seite und eine überragende Heiß im Silverster Kasten prägten das jederzeit faire Spiel. Am Wochenende beginnt die Rückrunde und Silvester empfängt die Mannschaft von ESV Lok Meiningen im heimischen Stadion. Anstoß ist 14.00 Uhr.

Silvester: Heiß, Spieß, Storch, Pabst, Baumhämmel, Kallenbach, Hugk, Göbel, Schmidt, Schiefner (Ißle 81.), Huck

Erfurt: Engelhardt, Meyer, Groll, Ziegenhorn, Jorke, Knoll, Fritsche (Ludwig 46.), Jacobi (Behnsen 46.), Nehlert, Eckstein, Gross

Tore: 1:0 Huck (24.), 1:1 Nehlert (30.), 1:2 Eckstein (34.), 1:3 Nehlert (51.), 1:4 Behnsen (70.), 1:5 Nehlert (72.), 1:6 Behnsen (77.)

Schiedsrichter: Patrick Runknagel

Zuschauer: 20

Aufgeben gilt nicht

Im Spiel gegen den Tabellenfünften FFC Gera konnte Silvester Bad Salzungen die nächste Niederlage in der Frauen Verbandsliga nicht verhindern. Mit einer gerade spielfähigen Mannschaft angereist, wurden zumindest frühe Tore verhindert. Den Schwung aus dem Oberlind Spiel mitnehmend begann Gera entsprechend druckvoll, konnte die geforderten taktischen Vorgaben der Trainer jedoch nicht konsequent umsetzen. Das lag auch an der Einstellung des Silvester Teams, das sich bis zur 30.Minute auf Augenhöhe zeigte. Doch der Doppelschlag von Gera (30./ 33.) Spielminute durch Lisa Reinhardt und Freya-Ann König machte dem Ziel von Silvester, ein Remis bis zur Halbzeit zu halten, einen Strich durch die Rechnung. Umso bemerkenswerter der sofortige Anschlusstreffer zum 2:1 durch Nicole Huck (34.). In Durchgang zwei erhöhte Gera den Druck und konnte durch Lea Heß (51.) auf 3:1 erhöhen. Durch eine Verletzung dezimiert, musste Silvester die letzten zwanzig Minuten in Unterzahl bestreiten. Das nutze der FFC konsequent aus und Elisa Trepschinski (73.) sowie Janine Gebert (86.) stellten mit ihren Treffern den 5:1 Endstand her. Ein Arbeitssieg für Gera, nicht mehr und nicht weniger bei dem sich Silvester so teuer wie möglich verkaufte. Am Sonntag ist ab 14.00 Uhr der Spitzenreiter 1.FFV Erfurt im Werraenergie Stadion bei unserem FSV zu Gast, was die derzeitige Situation nicht unbedingt leichter macht. Kampflos werden die Neetz Schützlinge das Spiel aber sicherlich nicht hergeben.

Gera: Nietsche, Heß, Pieper (Trepschinski 46.), Scherl, Friedemann, Fichtner, König (Gebert 46.), Weiß, Golomb, Reinhardt, Pohle

Silvester: Heiß, Ißle, Spieß, Storch, Huck, Pabst, Baumhämmel, Rismondo, Göbel (Ströder 62.), Schmidt, Schiefner

Tore: 1:0 Reinhardt (30.), 2:0 König (33.), 2:1 Huck (34.), 3:1 Heß (51.), 4:1Trepschinski (73.), 5:1Gebert (86.)

Schiedsrichter: Martin Tschoschke

Zuschauer: 25

Weiter ganz unten

Gegen den FC CZ Jena war im Heimspiel kein Kraut gewachsen und Silvester musste die nächste Niederlage einstecken. Nur eine halbe Stunde konnte sich der FSV den stürmischen Angriffen der Saalestädterinnen erwehren und es war abzusehen wann das erste Gegentor fallen würde. Denn eines ist schon vom ersten Spieltag deutlich geworden, Silvester fehlen Spielerinnen mit Torinstinkt und abgezocktem Spielverhalten. Beide Teams gingen ohne Abtasten zu Werke und Jena erspielte sich durch ihre variable Spielweise die ersten Möglichkeiten . Die Ecke in der 6.Minute brachte nichts ein, ebenso auch nicht der Freistoß in der 10. Auch bei den Schüssen von Nicki Schmidt und Michelle Zipf stand Babett Heiß sicher. Den langen Ball aus dem Mittelfeld auf Zipf in der 20.Minute entschärfte Heiß sicher. Drei Minuten später stand Heiß im 1zu1 gegen Kim Halter wieder als Sieger da und klärte zur Ecke, die nichts einbrachte. Halter profitierte in der 31.Minute von unsicherem Abwehrverhalten, setzte den Schuss aber ans Außennetz. Ein nur halbherzig geklärter Ball wird an der Außenlinie von Sarah Köhler aufgenommen und sie überwindet in der 33.Minute mit einer Bogenlampe und durch den Wind begünstigt, Babett Heiß zum 0:1. Ein verkorkster Abschlag bringt kurz danach Sabrina Jähler in Position, doch ihr Schuss verfehlt den Silvester Kasten. Beim Schlenzer von Schmidt steht Heiß wieder goldrichtig und klärt zur Ecke. Mit dem Halbzeitpfiff dringt Schmidt auf rechts in den Strafraum und beim Klärungsversuch fälscht Lisa Werneburg den Ball unglücklich an der herauslaufenden Heiß vorbei zum 0:2 für CZ ein. In der zweiten Spielhälfte das gleiche Bild. Jena übernimmt das Zepter und Silvester findet nur in der Abwehr statt. Das ist dann am Ende zu wenig um bestehen zu können. So setzte Sarah Köhler mit ihrem Treffer in der 60.Spielminute die Vorentscheidung. Den Schlussstand in der 73.Minute zum 0:4 erzielte Kristin Steinmaus. In den nächsten Spielen am Sonntag in Gera und am 05.11.17 zu Hause gegen Erfurt heißt es mit erhobenem Kopf aufzulaufen, denn vom Willen und der Einstellung her stimmt es.

Silvester: Heiß, Ißle, Storch, Huck, Baumhämmel, Kirchner, Specht, Göbel, Petter (Gazda 46.), Schmidt, Werneburg

CZ Jena: Schade (Groß 46.), Jähler, Schlegel, Schmidt (Flügel 62.), Richter, Becher, Halter, Köhler, Zipf (Steinmaus 46.), Patz (Schweda 73.), Hagen

Tore: 0:1 Köhler (33.), 0:2 Schmidt (45.), 0:3 Köhler (60.), 0:4 Steinmaus (73.)

Schiedsrichter: Björn Tanner

Zuschauer: 20

Erneut Sieglos

Nach der bitteren 4:0 Niederlage im sogenannten Sechspunktespiel in Oberlind war Silvester Bad Salzungen eine Woche später im eigenen Stadion gegen Schott Jena auf eine Wiedergutmachung aus, die auch diesmal nicht gelang. Bei herrlichem Spätsommer Wetter waren die Voraussetzungen für ein gutes Spiel gegeben. Die Gäste hatten einige Veränderungen in der Aufstellung zu kompensieren, so mit der jungen Vivien Barthel für die verletzte Alina Gohde im Tor und auch Silvester musste einiges umstellen. Trotzdem legte Silvester gut los und hatte in der Anfangsphase zwei sehr gute Möglichkeiten jeweils nach Freistößen von der Strafraumgrenze aus. Den ersten in der 2. Minute setzte Nicole Huck an den rechten Pfosten und der zweite landete in der 9.Minute auf dem Tornetz. Danach wurde Jena stärker , konnten mit ihren vorgetragenen Angriffen meist durch die Mitte aber nichts ausrichten, da die Räume von Silvester geschickt zugestellt wurden. In der 15. und 20.Spielminute konnte Jena die schnelle Laura Schmidt auf der rechten Seite in Szene setzten, doch ihre Schüsse wurden von Babett heiß souverän gehalten. Ebenso auch der Distanzschuss von Silke Hartmann in der 26.Minute. Einen Freistoß von Betti Specht in der 33. lässt Barthel prallen , aber keiner von Silvester kann das ausnutzen. In der 38. Spielminute resultiert aus einem Einwurf ein guter Angriff der Jenenserinnen auf der rechten Seite über Mia Kalasic, die auf die in der 36. Minute eingewechselte Selina Rolle ablegt und unbedrängt unhaltbar zum 0:1 einschoss. In dem Bemühen auf den Ausgleich zu spielen wurde Silvester schon in der 47.Spielminute eiskalt ausgekontert. Nach einem Ballverlusst kommt eine Flanke auf die rechte Seite zu Kalasic die Heiß beim 0:2 keine Chance ließ. Da in der weiteren Folge des Spiels keine Mannschaft mehr zwingendes zustande brachten und die Kräfte vor allem bei Silvester nachließen ging der Sieg von Schott auch in Ordnung . Am kommenden Sonntag ist wieder eine Mannschaft aus der Saalestadt im Werraenergie Stadion zu Gast. Der FC Carl Zeiß Jena ist zwar ein Neuling in der Verbandsliga, aber als ein aus dem USV Jena hervorgegangenes Team wird sich der Tabellendritte auch dementsprechend ab 14.00 Uhr auch im Werraenergie Stadion präsentieren. Silvester wird um Schadensbegrenzung bemüht sein, oder ist doch eine Überraschung möglich?

Silvester: Heiß, Petter (Ißle 75.), Spieß, Storch, Huck, Baumhämmel, Kirchner, Specht (Schiefner 46.), Hugk, Göbel, Schmidt (Rismondo 56.)

Schott Jena: Schmidt, Mandir, Kressmann (Kerzel 72.), Höfer, Kalasic, Barthel, Pohl (Rolle 36.), Böhnke, Hartmann, Stegemann, Gohde (Bronischewsky 80.)

Tore: 0:1 Rolle (37.), 0:2 Kalasic (47.)

Schiedsrichter: Kay Grob

Zuschauer: 30

Erster Dreier

Nach der Absage des Auswärtsspiel beim FSV Uder durch die Erkrankung mehrerer Spielerinnen, war sich Coach Mirko Neetz nicht sicher ob die einsatzfähigen Aktiven voll gesund ins Heimspiel gegen die Saalfeld Titans gehen würden. Zu dieser Partie war die Ausrichtung klar auf Sieg gestellt, wollte Silvester nicht weiter den Kontakt zum Mittelfeld verlieren. Dabei hoffte man auch auf einen konditionellen Nachlass beim Gegner, hatte er doch schon am Wochenende das Pokalspiel gegen Sundhausen in den Beinen. Doch davon war zunächst nichts zu erkennen, denn schon in der dritten Spielminute resultierte nach einem Einwurf der frühe Rückstand für Silvester nach einem Diagonalpass durch die Gesamte Abwehr auf Newina Fritsche, die den Ball aus gut zwanzig Metern unhaltbar zum 0:1 einschoss. Jetzt war man auf der einen Seite schon etwas euphorisch , zumal sich die Angriffe auf das Silvester Tor häuften, aber zum Glück auch zum Teil überheblich vollendet wurden, oder durch Babett Heiß klasse gehalten wurden. Auf der anderen Seite wurde Silvester für seinen Kampfgeist und zielstrebigen Spielaufbau belohnt. In der 21. Minute  setzte sich Denise Baumhämmel auf links geschickt gegen zwei Spielerinnen durch, wurde dann aber im Strafraum von Franziska Hille von den Beinen geholt und Schiedsrichter Frank Stein zögerte keinen Moment auf den Punkt zu zeigen. Nicole Huck legte sich den Ball zurecht und schoss ihn platziert, aber leider ans linke Lattenkreuz.  Doch auch davon ließ sich Silvester nicht beeindrucken und arbeitete weiter gegen den Ball, doch die Pässe auf die Spitzen Baumhämmel und  Huck kamen nicht an.  Aber auch die Titans blieben durch Koch, Reichelt und Zapf ständig gefährlich, ohne aber entscheidend Kapital daraus zu schlagen.
Nach dem Seitenwechsel (46.)gleich die erste dicke Möglichkeit für Silvester durch Annalena Schmidt , die das Zuspiel von Baumhämmel  Torfrau Chmelik genau in die Arme schoss. Einige  Umstellungen auf beiden Seiten sollten für mehr Effizienz im Spielaufbau und für Torgefahr sorgen. Das konnte Silvester bei einem Freistoß aus zwanzig Metern nutzen. Präzise zirkelte Susanne Kirchner die Kugel in den rechten oberen Winkel zum längst überfälligen 1:1 Ausgleich. Silvester war jetzt im Spiel angekommen, haderte aber leider mit der Chancenverwertung. Es wurde jetzt gut gegen den Ball gearbeitet, viele Zweikämpfe gewonnen und man hatte nach einer Ecke in der 68. Minute das 2:1 vor Augen, doch Denis Baumhämmel nahm statt den Kopf den Fuß und Chmelik konnte den Ball im zweiten Zufassen sichern. Aber in der 72. Spielminute wurden ihre unermüdlichen Bemühungen mit dem Führungstreffer zum 2:1 belohnt, nachdem sie nach einer Eingabe von Kirchner den Ball ins linke Eck einschoss.  Erstaunlicherweise hatte Silvester von hinten heraus noch mehr Körner als die Gäste und hätte bei den super herausgespielten Angriffen in der 85. und 88. Minute durch Huck und Baumhämmel das Ergebnis  auf 4:1 erhöhen müssen. Am Ende ein völlig verdienter Erfolg von Silvester und ganz wichtig für die Moral der ganzen Mannschaft vor dem Sechspunktespiel am Wochenende in Oberlind. Damit hat der FSV Silvester erst einmal die rote Laterne abgegeben.

Silvester: Heiß, Petter, Storch, Huck, Pabst, Baumhämmel (Ißle 88.), Kirchner, Specht, Kallenbach (Schmidt46.), Hugk, Göbel

Saalfeld: Chmelik, Rochler, Hille, Koch, Fuldner, Schmidt, Fritsche (Schmiegel 73.), Janke, Zapf (Pelz 56.), Preller, Reichelt (Hallmann 46.)

Tore: 0:1 Fritsche (3.),1:1 Kirchner (48.), 2:1 Baumhämmel (72.)

Schiedsrichter: Frank Stein aus Wasungen

Zuschauer: 30

Ersten Punkt geholt

Vor vier Wochen gastierte der FSV Silvester als Gegner im Landespokal der Frauen beim TSV Sundhausen und musste eine knappe 1:0 Niederlage hinnehmen. Im Punktspielalltag gab es vorige Woche das erneute Aufeinandertreffen und Silvester wollte nicht mit leeren Händen nach Hause fahren zumal bei den Gastgebern die derbe Niederlage beim Aufsteiger Oberlind noch nachwirken könnte. Nach einem etwas zähem Beginn von beiden Seiten, kam Sundhausen durch Schleif zur ersten Möglichkeit, doch ihr Anspiel von Theresa Letsch in den Strafraum schoss sie über den Kasten von Babett Heiß. Silvester kam jetzt besser ins Spiel und erarbeitete sich mehr Spielanteile, die auch durch die etwas unstimmige Abwehr der Sundhäuser  begünstigt wurde. Doch weder ein Freistoß aus gut zwanzig Metern durch Nicole Huck sowie der Sololauf von Denise Baumhämmel führen zum Erfolg, noch die Chancen von Marta Chmiel und der Lupfer von Julia Klein auf Seitens der Gastgeber. Als in der 37.Spielminute sich der TSV bis in den Strafraum kombinierte, wurde Schleif mit unnötigem Einsatz gefoult. Caroline Frohl legte sich den Ball zurecht und Heiß parierte großartig. Aber Schiedsrichter Max Graf pfiff den Strafstoß wegen zu frühem einlaufen in den Strafraum zurück. Diesmal traf  Frohl zur 1:0 Führung. Davon unbeeindruckt erhöhte Silvester den Druck auf den gegnerischen Strafraum und holte einige Eckbälle heraus. Daraus resultierte in der 40. Minute nach einem Foul der Pfiff zum Strafstoß. Nicole Huck verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich. Beide Mannschaften begegneten sich in Halbzeit zwei weiter auf Augenhöhe und mit der Einwechslung von Arendt kam ein leichtes optisches Übergewicht zustande. Chmiel hatte in der 61. dann die große Chance zur Führung, doch sie scheiterte an der großartig reagierenden Heiß im Silvester Tor. Kurz danach nutzte Baumhämmel einige Unsicherheiten der Sundhäuser Abwehr eiskalt aus und erzielte  die nicht unverdiente 1:2 Führung der Kurstädter. In der 64. Minute wurde durch spielende Kinder hinter dem Silvester Tor ein Ball in den Strafraum geschossen, doch auf die lauten Hinweise an den Schiedsrichter lies dieser das Spiel weiter laufen und Sandra Drehmann zog aus 25 Metern ab. Der Ball landete im oberen Eck zum 2:2 Ausgleich. Bis zum Spielende gingen beide Mannschaften kein volles Risiko mehr ein, um nicht Gefahr zu laufen durch schnelle Konter doch noch das Spiel zu verlieren.  Am kommenden Sonntag gastiert Silvester ab 13.00 Uhr im Eichsfeld beim FSV Uder, wo es nur mit voller Konzentration möglich ist, einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Das ausgefallene Spiel vom Wochenende gegen Weimar wegen dem Benefizspiel gegen Jena, wird am 03.12.17 um 13.30 Uhr nachgeholt.

Sundhausen: Curth, Klein (Baum 85.), Schleif (Arendt 60.), Letsch (Hildebrandt 64.) Bergmann, Frohl, Chmiel, Brand, Schuchert (Hartmann 71.), S.Drehmann, Schwarz

Silvester: Heiß, Petter, Storch, Huck, Gazda, Pabst, Baumhämmel, Specht, Göbel, Werneburg, Schiefner (Schmidt 64.)

Tore: 1:0 Frohl (37.FE),1:1 Huck (40.FE), 1:2 Baumhämmel (61.), 2:2 S.Drehmann (64.)

Schiedsrichter: Max Graf aus Gotha

Zuschauer: 43

Tolles Erlebnis im Spiel gegen USV Jena

Am Samstag war das Werraenergie Stadion in Bad Salzungen Austragungsort des Benefizspiels im Lotto-Fairplay Wettbewerb 2016/17 der Frauen. Hierzu konnte der Gastgeber FSV Silvester 91 Bad Salzungen den Allianz Bundesligisten FF USV Jena begrüßen.
Nach der Einlaufzeremonie beider Teams wurde der Sieger dieses Wettbewerbs USV Jena III durch den 1.Vizepräsidenten des TFV Peter Brenn und den Vertreter von Lotto-Thüringen Jan Schmeier ausgezeichnet. Weitere Ehrungen in diesem Wettbewerb erhielten in der Halbzeitpause durch P.Brenn, Anja Kirchner und J.Schmeier die Vertreter von der SG FSV Kaltensundheim, SG 1951 Sonneberg, FC An der Fahner Höhe und das Frauenteam des SV 1952 Geismar. Danach wurde auch Fußball gespielt und der Gastgeber konnte das Ergebnis zur Halbzeit mit dem 0:10 noch in Grenzen halten. Ganze drei Tore ließen die Neetz Schützlinge in zweiten Durchgang zum 0:13 Endstand noch zu, womit Silvester sehr wohl zufrieden sein konnte. Auch für Jenas Trainerin Katja Greulich war es wegen der Länderspielpause eine gute Vorbereitungspartie vor dem schweren Auswärtsspiel kommende Woche beim VfL Wolfsburg.

 

 

Nur eine Halbzeit mitgehalten

Zur Heimpremiere in der Frauen Verbandsliga musste sich Silvester Bad Salzungen mit dem Tabellenführer FFC Saalfeld auseinander setzen, was leider nur eine Halbzeit gelang. Gegen eine spielerisch und läuferisch bessere Mannschaft war an diesem Nachmittag kein Kraut gewachsen. Schon von Beginn an dominierten die Saalestädter vor allem mit ihrem gut vorgetragenem Flügelspiel, das die Silvester Abwehr ein ums andere Mal vor Probleme stellte. Schon in der dritten Minute die erste Möglichkeit durch Sophie Hopfe nach einem Pressschlag am Strafraum, doch Babett Heiß war auf dem Posten. Katharina Hopf flankte von rechts in den Strafraum, Anett Hempel schoss zum Glück für Silvester nur über die Querlatte. Weitere Chancen von Hopf und Sprenger für Saalfeld wurden  vergeben. In der 20.Spielminute ein Gästeangriff mit einem Pass auf Hempel die im 1:1 gegen Babett Heiß scheitert. Danach wieder über rechts eine Flanke von Hopf über die Silvester Abwehr und Kristin Türk kann unbedrängt zum 0:1 einschießen. Silvester steckte diesen Rückstand weg und konnte durch Kassandra Rismondo mit einem Drehschuss in der 27.Minute Laura Müller prüfen. Eine Minute später ein klasse Anspiel von Miriam Göbel auf Nicole Huck, die mit Übersicht  den 1:1 Ausgleich erzielt. Bis zur 39.Spielminute eine gleichwertige Partie, die dann durch eine nicht abgepfiffene eindeutige Abseitsstellung von gleich drei Saalfelderinnen kippte. Beim Abwehrversuch wurde Cathleen Atak gefoult und den Strafstoß verwandelte sie selbst zur 1:2 Führung. Nach dem Seitenwechsel drängte Saalfeld auf den entscheidenden Treffer, doch weder nach Ecke in der 47. noch durch Müller und Hopfe in der 49. und 52. konnte Zählbares verbucht werden. Nach einem genauen Anspiel steuerte Denise Baumhämmel auf Müller zu, doch ihr Heber über die Torfrau landete leider am linken Pfosten. Zwei Minuten später ein Angriff über die linke Außenbahn auf Susanne Kirchner die quer ablegt auf Huck, deren Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Ein Schnitzer in der Abwehr mit einem Fehlabspiel brachte in der 63.Minute die Gäste mit dem Tor von Alina Schirmer endgültig auf die Siegerstraße. Die gleiche Spielerin traf nach einer Ecke frei stehend zum 1:4. Den Schlusspunkt setzte Antonia Melle in der 81. nach einem langen Ball von rechts in die Spitze, bei der Heiß im Silvester Tor keine Chance hatte. Sie war es, die mit einer überzeugenden Leistung einen noch höheren Rückstand verhinderte. Damit wird der Gang zum TSV Sundhausen am kommenden Sonntag nicht einfacher. Doch Bange machen gilt nicht, hat doch die Mannschaft schon öfter gezeigt, das sie sich selbst aus solchen Situationen herausspielen kann.

Silvester: Heiß, Petter (Gazda 63.), Huck, Baumhämmel, Specht, Rismondo (Kirchner 46.), Hugk, Göbel, Schmidt (Spieß 46.) Schiefner

Saalfeld: Müller, Voigt (Schirmer 46.), Atak, Türk, Hopf, Lautenschläger, Hempel (Melle78.), Hopfe, J.Müller, Sprenger, Maak

Tore: 0:1Türk (22.), 1:1 Huck (28.), 1:2 Atak (40.FE.), 1:3, 1:4 Schirmer (63,69.), 1:5 Melle (81.)

Schiedsrichter:  Marc Ender aus Langenfeld

Zuschauer: 40

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