Silvester lebt

Ein deutliches Achtungszeichen im Kampf um den Verbleib in der Verbandsliga der Frauen setzten am Sonntag die Frauen des FSV Silvester 91 im Heimspiel gegen des ESV Lok Meiningen, das sie mit 3:2 gewannen. Damit ist Silvester nur noch ein Punkt vom Nichtabstiegsplatz entfernt. Mit ruhigen Ballpassagen versuchte der Gastgeber das Spiel an sich zu ziehen und hatte in der 9.Minute die erste Chance durch Susanne Kirchner. Einen genauen Pass von Hanna v. Almsick durch die Meininger Abwehr aufnehmen, setzte den Schuss aber knapp neben das Gehäuse. Meiningen setzte auf ihren Stiel mit langen Bällen zu agieren, konnten aber in den ersten 30 Minuten genauso wie Silvester keine nennenswerten Möglichkeiten herausspielen. In der 31. Spielminute verliert Silvester an der Außenlinie einen Zweikampf und den Querpass von Laura Reglin schiebt Jasmin Weiprecht aus Nahdistanz zum 0:1 Rückstand ein. Doch keine Resignation bei den Silvesterfrauen die ruhig weiter spielen und schon drei Minuten später, nach einem mustergültigen Zuspiel von Beatrice Wolf, vollendet Kirchner mit links zum 1:1 Ausgleich. Meiningen blieb über die Außen weiter gefährlich aber Babett Heiß im Kasten war wieder ein starker Rückhalt.

Nach dem Seitenwechsel weiter ein intensives Spiel  um die erneute Führung, die dann dem Gastgeber gelang. Denise Baumhämmel spielte sich an zwei Abwehrspielerinnen vorbei und wurde im Strafraum gefoult. Lars Trautvetter zeigte sofort auf den Punkt. Abgeklärt verwandelte erneut Kirchner in die linke untere Ecke zur 2:1 Führung. Die Theaterstädter erhöhten den Druck nun merklich, erzwangen drei Ecken in Folge, doch Silvester hielt den Angriffen Stand. In der 68. Minute ein Steilpass durch die Schnittstelle der Salzunger Abwehr und Sophie Häusler konnte nur durch ein Foul gebremst werden. Den Freistoß aus gut zwanzig Metern versenkte Anna Mittelsdorf direkt in den Winkel zum erneuten 2:2 Ausgleich. Durch die Verletzung von Kirchner stellte Stefan Huck um und versuchte den einen Punkt zu sichern. Meiningen wollte natürlich den Sieg, waren aber am Strafraum mit dem Latein am Ende. Als alle sich schon mit dem Remis abgefunden hatten, spielte Yasmin Spieß einen Steilpass auf Anne Katrin Hugk, die noch eine Gegenspielerin abschüttelte und im 1zu 1 gegen Rebecca Kersten die Übersicht behielt und den Ball an den rechten Innenpfosten schoss von wo er über die Torfrau zum umjubelten 3:2 einschlug. Diesmal hielt die Abwehr bis zum Abpfiff und das junge Bad Salzunger Team belohnte sich mit einem wichtigen Dreier. Am kommenden Wochenende muss Silvester in der Klassiker Stadt Weimar antreten, was aufgrund der Personalnot eine schwierige Aufgabe wird.

Silvester: Heiß, Wolf, Spieß, Storch, Baumhämmel, Kirchner (Wilhelm 69.), Iwane, H.v.Almsick, Schmidt, Hugk, Schiefner

Meiningen: Kersten, Li.Reglin, Hilpert, Häusler, J.Mittelsdorf, A.Mittelsdorf, Büchner (Abe 64.), La.Reglin, Schmidt, Weiprecht, Bohlig

Tore: 0:1 Weiprecht (31.), 1:1, 2:1 Kirchner (34.55.), 2:2 A.Mittelsdorf (68.), 3:2 Hugk (88.)

Schiedsrichter: Lars Trautvetter

Zuschauer: 25

6. Landesturnier D-Juniorinnen

ESV Lok Meiningen gewinnt 6. D-Juniorinnen-Turnier

Am 09.04.2016 fand in Ruhla das 6. Turnier des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) für D-Juniorinnen statt. Darüber informierte uns Anja Kirchner, Mitglied im Frauen- und Mädchenausschuss des Verbandes.

Bei guten Wetterbedingungen lieferten sich alle sieben Mannschaften spannende und gute Spiele. Am Ende setzten sich die Mädchen vom ESV Lok Meiningen mit drei Punkten Vorsprung vor Bad Salzungen durch. Der FSV Wechmar beeindruckte mit zwei torlosen Unentschieden gegen die „Favoriten“ aus Ruhla und Meiningen. Beste Torschützin war Vanessa Andrä mit fünf Treffern von Meiningen.

Der EFC Ruhla 08 war wie immer ein sehr guter Gastgeber.

Endstand

1. ESV Lok Meiningen 10:1 Tore/14 Punkte
2. FSV Silvester Bad Salzungen 8:1/11
3. VfB Oberweimar 4:3/10
4. SG Lok Erfurt/ASV Erfurt 4:7/9
5. 1. FFV Erfurt 4:5/7
6. EFC Ruhla 08 3:7/5
7. FSV Eintracht Wechmar 0:9/2

Hartmut Gerlach

Unglückliche Niederlage

Die Fußballerinnen des FSV Silvester 91 wollten im Spiel der Verbandsliga Frauen gegen die Regionalliga Reserve unbedingt Punkten um im Kampf um den Klassenerhalt den Abstand zum rettenden Ufer zu verkürzen. So sahen die Zuschauer ein Team auf dem Platz, das von Anfang an mit Einsatz und spielerischen Mitteln den Erfolg suchte. Möglichkeiten, vor allem über die linke Seite mit einer starken Anne Hugk, die mit ihren Eingaben und Schüssen für Gefahr sorgte, wären ein probates Mittel gewesen, wenn jeweils der Abschluss funktioniert hätte. Aber auch die Chancen von Erfurt durch Stöcklein, Helbig und Spieth waren nicht zwingend genug um Babett Heiß im Silvester Tor zu gefährden. So pegelte sich das Spiel mehr zwischen den Strafräumen ein und es ging mit einem 0:0 in die Pause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit einige Umstellungen auf Erfurter Seite, die vor allem über Links etwas mehr Druck auf das Silvester Tor entwickelte, doch die Abwehr um Schiefner, Spieß und Storch stand sicher.  In der 68. Minute ein Wechsel für Erfurt, der sich dann auszahlen sollte. Aus einer eigenen Ecke heraus für Silvester entwickelte Erfurt einen Konter über die rechte Seite durch die schnelle Janine Helbig, die die herauslaufende Babett Heiß überlupfte doch der Ball landete an der Querlatte. Im Nachsetzen war die eingewechselte Nicole Brettschneider am schnellsten und drückte den Ball in der 76.Minute zum 0:1 über die Linie. Silvester versuchte bis zum Schluss alles um wenigstens noch einen Punkt zu retten, doch auch die letzte Möglichkeit durch einen Freistoß in der 90.Minute brachte nichts mehr ein. So blieb es beim unglücklichen 0:1 und es muss am kommenden Sonntag gegen Meiningen ein neuer Anlauf genommen werden.

Silvester: Heiß, Wolf, Spieß, Pabst, Baumhämmel, Iwane, H.v.Almsick, Hugk, Schmidt, Schiefner

Erfurt: Ziegenhorn, Maier (Brettschneider 68.), Boxhorn, Melle (Herzog 58.), Friedrich, Frank, Stöcklein, Müller, Wille (Wendt 46.), Spieth, Helbig

Tore: 0:1 Brettschneider (67.)

Schiedsrichter: Patrick Runknagel

Zuschauer: 25

Erfurt doppelt

Am Samstag war Bad Salzungen Gastgeber der Landesmeisterschaft der Freizeitkicker im Futsal. In der Werner Seelenbinderhalle spielten sieben Mannschaften um den Titel und Platzierungen. Um es vorweg zu sagen, es war ein Turnier auf hohem Niveau, 37 Toren und von der Fairness her vorbildlich. Keinerlei Verwarnungen oder Karten und nur ein Zehnmeter Freistoss zeigt auch die gute Spielleitung der Schiedsrichter Hans Jürgen Kestner, Tim Lehmann und Michael Jendrusiak. Nach zähem Beginn mit drei Torlosen Remis, kam das Turnier langsam in Fahrt. Mit Spartak Erfurt, Roter Berg Erfurt und Futsal Gotha kristallisierten sich schon zur Hälfte des Turniers die Kandidaten für den Titel heraus. FSV Silvester Bad Salzungen und FV Breitenworbis hielten Anschluss und vergaben durch knappe Niederlagen eine bessere Platzierung. Am Ende setzte sich die technisch und spielerisch beste Mannschaft von Spartak Erfurt (rote Trikots) ohne Niederlage durch und nahm den Titel 2015/16 mit in die Landeshauptstadt. Die Plätze zwei und drei wurden nur durch das Torverhältnis zu Gunsten von WSG Roter Berg Erfurt vor Futsalteam Gotha entschieden. Einen guten vierten Rang spielten die Gastgeber von Silvester Bad Salzungen (blaue Trikots) ein und verwiesen FV Breitenworbis auf den fünften Platz. Ilmtal Zottelstedt und Freizeitteam Waldau folgten auf den Plätzen sechs und sieben. Die Turnierleiter Hartmut Kunath und Ortwin Schmeling, sowie der Vorsitzende des BSA Karl Heinz Schütz nahmen die Auszeichnungen der Mannschaften mit Pokal, Urkunden und einem Spielball vor. Mit den Pokal für den besten Spieler wurde Michael Gawrilow(m.)von Spartak Erfurt geehrt. Als bester Torwart des Turniers nahm Mario Hammer(l.) von Futsal Gotha die Auszeichnung entgegen und Andor Krizsan (r.) ebenfalls Gotha erzielte als bester Torschütze 6 Treffer. Es war eine durch Silvester 91 Bad Salzungen bestens organisierte Landesmeisterschaft, zollten alle beteiligte Mannschaften (Foto) den Verantwortlichen ihren Respekt.

Endstand:
1. Spartak Erfurt                6:0   16
2. WSG Roter Berg Erfurt        14:2   13
3. Futsal Gotha                  8:1   13
4. FSV Silvester Bad Salzungen   5:5    7
5. FV Breitenworbis              3:4    7
6. FSV Ilmtal Zottelstedt        1:10   3
7. Freizeitteam Waldau           0:15   1

Spartak: Gawrilow,Labae,Laubel,Jositovici,Grabar,Olah,Petri

SAM_3635

Silvester:Fröhlich,Reum,Sterk,Wicklein,Peterseim,Neetz,Mattusch,Wilhelm

SAM_3614
SAM_3633
SAM_3630

8. Doppelkopfturnier

Kreismeister ermittelt!

Das achte Doppelkopfturnier des FSV Silvester 91 vor der obligatorischen Sommerpause wurde am 09.04.16 im Green Horse gespielt. Den Sieg  mit 2400 Punkten holte sich Manuel Berbalk (m.) aus Steinbach, der Paul Hujo (r.) mit 2280 Punkten auf den zweiten Platz verwies. Dritter wurde Steffen Reum (l.) mit 2170 Punkten. Es folgte auf den Plätzen Heiko Bonnawitz, Torsten Schröder und Klaus Möller.

8DK

Nachdem Turnierleiter Helmut Baubel die beiden Streichwerte aus den acht Turnieren berechnet hatte, ergab sich folgender Endstand.

Den Kreismeistertitel sicherte sich Steffen Reum (m.) mit 11590 Punkten. Knapp geschlagen landete Mario Wenzel (l.) mit 11390 Punkten auf Platz zwei. Durch seinen Tagessieg konnte Manuel Berbalk (r,) mit 10990 Punkten noch den dritten Platz der Gesamtwertung erringen. Die Plätze vier bis sechs belegten Marko Rexhäuser (10870), Hans Jürgen Hobert (10780) Paul Hujo und Heiko Bonnawitz die beide 10450 Punkte erzielten. Die neue Turnierserie beginnt im September.

GesamtDK

Gesamtstand: Doppelkopf_2016

Niederlage zu hoch

Das war eine richtig harte Nuss. Ich hatte schon gehofft das der FSV Silvester einbricht. Doch bis zum Schluss standen sie uns auf den Füßen. Bad Salzungen gehört definitiv nicht dahin wo sie derzeit stehen. Ich war positiv überrascht. Das war die Aussage des Geraer Trainers Jens Wunderling nach dem Punktspiel der Verbandsliga, das die Liebschwitzer mit 6:0 gewannen. Bis zum Abpfiff bekämpfte die hervorragend eingestellte Silvester Mannschaft den Tabellenführer und ließen die Ostthüringer nur selten zur Entfaltung kommen. Gera übernahm das Zepter und versuchte schon früh eine Entscheidung zu erzwingen. Sie liefen sich jedoch immer wieder in der Silvester Defensive fest. Eine Direktabnahme in der 9. von Tina Pieper landete knapp neben dem Tor, doch der Schuss von Sabrina Herold nach einem Abwehrfehler fand in der 18. Minute sein Ziel zum 1:0. Silvester hatte in der 22. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Torfrau Juliane Kremke parierte großartig. Noch vor der Pause machte Gera eigentlich den Deckel schon zu, indem Elisa Trepschinski (34.)einen 30 Meter Freistoß in den Winkel zirkelte, Sabrina Herold (43.) und noch einmal Trepschinski in der (45.) den 4:0 Zwischenstand markierten. In der zweiten Halbzeit kämpfte Silvester um jeden Raumgewinn und die Gastgeber kamen nur selten zu geordneten Spielzügen. Zweimal steuerten Beatrice Wolf und Betti Specht allein auf Kremke zu, konnten aber die Chancen nicht nutzen. Janine Bludau (81.) und Trepschinski(89.) mit ihrem dritten Treffer sorgten für den Endstand. Es folgen zwei Heimspiele, die schon entscheidend sein können für den Verbleib in der Verbandsliga wenn gepunktet wird. Am Sonntag ist die zweite Vertretung des 1.FFV Erfurt ab 14.00 Uhr im Werraenergie Stadion zu Gast und eine Woche später die Mannschaft von Lok Meiningen.

Gera: Kremke, Mörsel, Pieper, Bludau, Herold, Seiler, Weiß (Kliemank 28.), Golomb, Mirke (Schinkel 56.), Hein,Trepschinski

Silvester: Heiß, Wolf, Spieß, Storch (Iwane 76.), Pabst, Baumhämmel, Specht, H.v.Almsick, Schmidt,Hugk, Schiefner

Tore: 1:0, 3:0 Herold (18. 43.), 2:0, 4:0, 6:0 Trepschinski (34. 45. 89.), 5:0 Bludau (81.)

Schiedsrichter: S. Reichhardt – Greiz

Zuschauer: 55

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Foto: Reiner Miaskowiak

Sieg im Kellerduell

Bis auf einen Punkt auf einen Nichtabstiegsplatz in der Verbandsliga kamen die Frauen des FSV Silvester 91 durch ihren Sieg gegen den Tabellenletzten Mühlhausen am Sonntag heran. Dazu bedarf es in den noch ausbleibenden Begegnungen der Rückrunde, vor allem in den Heimspielen gegen Erfurt II, Meiningen und Ilmenau konzentriertes Herangehen und selbstbewusstes Auftreten. Gegen Mühlhausen war vor allem dem Gastgeber der Druck anzusehen der auf allen Mannschaftsteilen lastete, weil das nicht Verlieren den Spielfluss eher hemmte als ihn zu beflügeln. Zwar war Silvester von Anbeginn dominierend, in der Spielanlage aber nicht zwingend genug. Die erste Möglichkeit resultierte aus einem Freistoß.
In der 15. Minute durch Betti Specht, der übers Tor ging. Dem erlösenden 1:0 ging ein Freistoß von der Halbrechten Seite voraus der durch den Strafraum segelte und von Beatrice Wolf mit einer Flanke an den Elfmeterpunkt gebracht wurde. Da stand Susanne Kirchner goldrichtig und köpfte in der 21. Minute zur Führung ein. Der weitere Spielablauf fand zwischen den Abwehrreihen statt, wobei Mühlhausen kaum über die Mittellinie kam. Eine schöne Chance für Silvester noch vor der Pause durch Specht, die aus der Drehung nur knapp verfehlte.  Nach dem Seitenwechsel spielte weiter nur Silvester, ohne aber Kapital aus den Chancen zu schlagen. Dazu kamen viel zu viele ungenaue Abspiele die den Spielaufbau immer wieder hemmten. Ein guter Angriff in der 63. Spielminute nach großem Einsatz von Wolf, deren Schuss Mühlhausens Torfrau Niemann nicht festhalten kann und im Nachschuss ist Anna-Lena Schmidt zur Stelle  die zum 2:0 trifft. Kurz danach hat Anne-Kathrin Hugk das 3:0 auf dem Fuß, doch sie scheitert mit einem Linksschuss an Niemann. Am kommenden Sonntag muss Silvester zum schweren Auswärtsspiel nach Gera reisen, in dem es so gut wie möglich zu bestehen gilt.

Silvester: Heiß. Wolf, Spieß, Storch (Gazda 67.),Pabst, Baumhämmel, Kirchner, Specht, Schmidt, Hugk, Schiefner

Mühlhausen: Niemann,Trenkelbach, Göbel, Hahn, Trömel, Knauth, Kümmel, Lange, Franz, Rupte

Tore: 1:0 Kirchner (21.), Schmidt (63.)

Schiedsrichter: N.Wallstein-Krauthausen

Zuschauer: 30