Saisonrückblick 2016/17

Zahlen, Fakten, Hintergründe !

In der Verbandsliga der Frauen konnten sich die beiden Vertreter des KFA – Westthüringen FSV Silvester 91 Bad Salzungen und TSV Sundhausen von Anbeginn im Mittelfeld behaupten und hatten zu keiner Zeit Sorgen , sich mit einem eventuellem Abstieg zu beschäftigen. Auch an der Tabellenspitze kristallisierte sich schon früh mit dem FF USV Jena III, FFC Gera und SV Uder das Trio heraus , das die Meisterschaft unter sich ausspielen sollte. Weimar , Erfurt II und Saalfeld fehlten die überraschenden Big Points, um in diese  Phalance einbrechen zu können. Am Ende sicherte sich USV Jena III mit acht Punkten Vorsprung den Titel, vor Uder und Gera. Den Gang in die Landesklasse mussten die beiden Mannschaften von SSV Schlotheim und Germania Ilmenau antreten, wobei Ilmenau ganz ohne Sieg blieb. Nach dem letzten Spieltag zog die Vereinsführung des USV Jena ihre dritte Mannschaft aus der Verbandsliga zurück. Auf Antrag des FC Carl Zeiss Jena wurde nach Auflagen durch den TFV, die gesamte Mannschaft übernommen und spielt in der neuen Saison in der Verbandsliga. Da auch der 1.FFV Erfurt seine Mannschaft nicht mehr für die Regionalliga gemeldet hat, ist der TFV in dieser Spielklasse nicht mehr vertreten. In den 132 Spielen kamen 9300 Zuschauer, was ein Schnitt von 422,7 pro Spieltag und 38,4 pro Spiel ausmacht. Die meisten Zuschauer verzeichnete der FFC Saalfeld mit 1126, vor FFC Gera mit 948 und FFV Erfurt mit 939 . TSV Sundhausen und FSV Bad Salzungen lagen mit 784 und 706 Zuschauern im Mittelfeld. 604 Tore waren eine stolze Torausbeute was sich auch mit 4,6 im Schnitt pro Spiel ausdrückt. Mit 47 Toren aus vier Spielen waren der FFC Saalfeld beim 13:1 gegen Ilmenau, SV Uder beim 11:0 gegen SSV Schlotheim und Ilmenau sowie der FFC Gera beim 11:0 gegen Ilmenau beteiligt. Auch zwei torreiche Remis beim 5:5 zwischen Lok Meiningen und Silvester Bad Salzungen , sowie das 4:4 zwischen Ilmenau gegen Schlotheim sorgten für die hohe Trefferquote. Die Torjägerkanone holte sich zum wiederholten Mal Karina Wilhelm vom SV Uder die 49 Treffer erzielte. Ihr folgten Sophie Hopfe FFC Saalfeld und Anna Mittelsdorf von Lok Meiningen mit je 25 Toren und Melanie Hübner FFV Erfurt sowie Deena Voigt FFC Saalfeld , die beide 19 mal ins Eckige trafen. Theresa Chmiel vom TSV Sundhausen war 11 mal erfolgreich und Denise Baumhämmel von Silvester Bad Salzungen steuerte 9 Tore zur Statistik bei. Acht Eigentore sind in der Liga gefallen, die sich 2 mal auf Silvester Bad Salzungen und je einmal auf Erfurt, Ilmenau, Weimar, Schott Jena, Meiningen und Schlotheim aufteilen. Drei Spiele ( 2x Schlotheim und 1x Sundhausen )mussten durch die Staffelleiterin und das Sportgericht gewertet bzw. geahndet werden. Bei den Schiedsrichtern kamen die Sportfreunde Oliver Fischer Bad Blankenburg 5x, Dennis Suchy Erfurt 4x und Phillip Linke aus Gräfinau/ Angstädt 4x, am meisten zum Einsatz. Dabei hatten Alle mit den Spielleitungen wenig bis keine Probleme, was sich in der Fair Play Wertung 2016/17 ausdrückt. Eine rote Karte für den TSV Sundhausen und zweimal Gelb/Rot für Gera waren die ausgesprochenen Feldverweise. Dazu kamen 95 gelbe Karten. Der FSV Silvester 91 Bad Salzungen gewann diese Wertung mit einem Quotienten von 0,68 ( 3 Verwarnungen )aus 22 Spielen und darf sich mit dem gesamten Umfeld über ein Benefizspiel gegen den Bundesligisten FF USV Jena voraussichtlich im September freuen.

In der Landesklasse West gab es einen Gleichschritt an der Tabellenspitze zwischen dem SV 1921 Walldorf und dem SV Geismar 1952, mit dem besseren Ende für das Team aus dem Werratal. Beide mit 13 Siegen, null Remis und je einer Niederlage demonstrierten die klare Überlegenheit gegenüber den anderen sechs Mannschaften. Riethnordhausen, Frohndorf/ Orlishausen und Bad Langensalza etablierten sich im Mittelfeld, während sich Mosbach, Eisenach und Wechmar unter ihren Möglichkeiten präsentierte. 312 Tore aus 56 Spielen bedeuten einen Schnitt von 5,57 pro Spiel. 1639 Zuschauer wollten die Spiele sehen, pro Spiel 29,8. Von den angesetzten Schiedsrichtern waren Maximilian Lang aus Mühlhausen, Björn Tanner aus Brotterode und Peter Zische aus Vippachedelhausen je 3x am meisten im Einsatz  . Den höchsten Sieg verbuchte der SV Walldorf gegen Eintracht Wechmar beim 15:0 am 14. Spieltag. Zwei Spiele mussten wegen Nichtantritt gewertet. Die Torschützenbeste war Steffi Ports vom SV Walldorf mit 35 Toren. Ihr folgten Franziska Wagen von Bad Langensalza ( 24  )und Christiane Erb aus Geismar mit 20 Treffern. Zwei Selbsttore verzeichneten Eisenach und Frohndorf/Orlishausen. Das Ranking beim Fair Play gewann die Mannschaft von SV Geismar, gefolgt von Eisenach und Mosbach. In der überaus fairen Saison wurden nur 46 Verwarnungen und ein Feldverweis ausgesprochen. Am 26.08.2017 starten die Frauen der Verbandsliga mit dem Neuling FC Carl Zeiss Jena und den Aufsteigern Saalfeld Titans und SC Oberlind in die neue Saison. Hinzu kommt die erste Mannschaft des FFV Erfurt. Ebenfalls am 26.08.2017 beginnt auch die neue eingleisige Landesklasse mit dem Kreisderby SV Geismar gegen den Mosbacher SV. Neu dabei ist FFV Erfurt II, SG SV Dietzhausen ( ehemals Walldorf/ Dillstädt ) und die SG Einheit Breitenbach. In der Kreisliga wird die Spielunion zwischen den KFA Rhön/Rennsteig und Westthüringen weitergeführt und erfreulicher Weise mit  Zugang SV Mittelhausen in einer 10er Staffel. Auch im Nachwuchs gibt es einige Neuerungen. So werden die B-Mädchen in einer 6er Staffel Verbandsliga spielen, wie auch die C und D-Juniorinnen mit je 9 und 6 Mannschaften. Bei den E und F-Juniorinnen werden die Landesmeister weiter in der bewährten Turnierform ausgespielt. Allen Beteiligten für die neue Saison viel Erfolg , Gesundheit und Fair Play rund um die schönste Nebensache der Welt.

Natürlich hat in der Saison 2016/17 in der Verbandsliga der Frauen der FF USV Jena III den Fair Play Wettbewerb gewonnen wozu wir auch recht herzlich gratulieren. Durch den Rückzug der Mannschaft und dem Aufgang als neues Team beim FC Carl Zeiss Jena, geht das Benefizspiel laut Beschluss auf den Zweitplatzierten FSV Silvester 91 Bad Salzungen über. Wir bitten die nicht ganz korrekte Formulierung zu entschuldigen.